To-do or not to-do

to do

Wenn ich das Gefühl habe, um mich herum passiert zu viel oder es stehen einfach zu viele Dinge an, die erledigt werden müssen, schreibe ich mir eine to-do Liste. Das hilft mir, den Überblick zu behalten und mich zu strukturieren. Ich bin dann entspannter, weil ich so augenscheinlich die Lage wieder im Griff habe und nicht irgendetwas wichtiges vergesse.

Noch besser ist jedoch das Gefühl, erledigte Positionen auf meiner Liste zu streichen und am Besten, das ganze Blatt in den Abfall zu werfen, wenn alles erledigt ist.

Als ich neulich Besuch von unserer lieben Freundin K. hatte, kamen wir auch auf meine to-do Liste zu sprechen. Wobei ich feststellen musste, K. ist noch geschickter als ich. Auch sie schreibt Listen, allerdings nicht für sich selbst, sondern für ihren Mann :-) Auch mein Lieblingskollege W. schreibt eine to-do Liste. Für sich selbst. Und er gab dann zu, dass er manchmal nachträglich bereits erledigte Sachen auf die Liste schreibt – nur um dann einen Punkt durchstreichen zu können. Ganz schön clever!

Auf meiner to-do Liste stand schon ganz lange ein bestimmtes Streuselkuchenrezept. Ein einfacher Hefekuchen, ohne viel Schnick-schnack. Man benötigt wenige Zutaten, sollte aber genügend Zeit einplanen. Denn dieser Kuchen ist – duch die Wartezeiten bedingt – echtes Slowfood. Die Wartezeiten sorgen dafür, dass dieser Kuchen so herrlich locker wird und so ein feines Aroma entwickelt. Gut Ding hat eben Weile :-)

Da das Rezept für ein ganzes Backblech reicht, hatte ich nur auf die passende Gelegenheit – sprich Besuch gewartet, um es zu testen.

Und was soll ich sagen. Das Rezept ist genial. Ganz einfach, mit wenigen Zutaten und das Ergebnis… sooooo lecker! Ein ganz fluffiger und saftiger “Krümmelkuchen”, der ganz sicher öfter gebacken werden wird.
Streuselkuchen
Wer mag, backt noch etwas Obst mit – Äpfel, Kirschen – oder Pudding, ganz nach Lust und Laune. Bei uns gab es heute Streuselkuchen pur.

Wer Lust hat, ihn nachzubacken, benötigt folgenden Zutaten:

Für den Teig:

Backpapier

500 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
1 Prise Salz
100 ml neutrales Öl
300 ml lauwarme Milch
1 Würfel frische Hefe

Für den Belag:

250 Gramm weiche Butter
400 Gramm Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
250 Gramm Zucker

So wird`s gemacht:

Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln, mit einem Holzlöffel rühren bis sich die Hefe gelöst hat und das Gemisch 10 Minuten gehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Zucker und dem Salz vermischen. Das Öl und die Hefemilch hinzugeben und verkneten.

Den Teig mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort ungefähr 60 Minuten gehen lassen.

Nach der Wartezeit den Teig nocheinmal mit der Hand durchkneten und weitere 10 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Boxer-II

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen. Das Blech nun wieder mit einem Tuch abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Streusel für den Belag bereiten: Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Den Zucker unterheben und die Butter in kleinen Flöckchen hinzugeben. Mit der Hand zu Streuseln verkneten.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Wenn die Wartezeit vergangen ist, den ausgerollten Hefeteig mit etwas Wasser bestreichen und mit den Streuseln belegen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. Achtung: Zwischendurch kontrollieren und ggf. die Backzeit anpassen, da jeder Herd etwas anders backt.

Ich bin schon ganz gespannt, ob Euch der Kuchen genau so gut schmeckt wie uns. Schreibt ihr auch eine to-do Liste? Wenn ja, schafft es dieses Rezept auch auf Eure Liste – oder die Liste von Eurer besseren Hälfte ;-) Viel Spaß beim nachbacken!

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