Schwiegermutter`s Traum…

Hefezopf Anleitung
Meine Schwiegermutter hat mal gesagt, wer einen Hefekuchen backen kann, kann auch heiraten… und damit war mein Ehrgeiz geweckt ;-)

Naja und da mein Mann sich seeeeeehr viel Zeit mit dem perfekten Heiratsantrag gelassen hat, hatte ich genug Zeit zum üben. Und voila, hier ist er. Der Hefezopf, der wirklich immer gelingt. Und dafür bekommt die Schwiegermama heute auch ein Stückchen ab.

Bevor es losgehen kann, will ich euch aber schnell noch meine Hefe – Geheimnisse verraten, damit es auch wirklich funktioniert..

Die Geheimnisse für den perfekten, immer gelingenden Hefeteig sind:

1. – Hefe liebt Wärme. Allerdings wirklich nur die Wärme! Hitze tötet sie – also schön darauf achten, dass z.B. der Vorteig nicht zu heiß angesetzt wird und warm gehen kann.

2. – Metall und Hefe verträgt sich nicht. Ich weiß nicht, warum das so ist. Aber wenn ich mit Hefe arbeite, verwende ich die guten alten Holzlöffel und knete mit der Hand.

3. Je öfter ihr den Teig knetet, um so besser wird er. Ich knete mindestens 100 Knetbewegungen. Ist außerdem gut für die Oberarme ;-)

Ihr benötigt für zwei kleine oder einen großen Hefezopf folgende Zutaten:

Hefezopf Zutaten

1250 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker + eine Prise Zucker
1 Teelöffel Salz
Wer mag: Rosinen (mein Papa hat Rosinen immer “Mücken” genannt. Ich backe lieber ohne) ;-)

3 Eier
1 Päckchen frische Hefe (42 Gramm)
1 Bio Zitrone
125 ml Öl
550 ml warmes Wasser

Jetzt kann es losgehen:

Hefezopf backen

Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen und zur Seite stellen.

Hefezopf Zitrone

Von der Zitrone benötigt ihr nur die Schale. Daher sollte man auch eine Bio Zitrone verwenden. Diese wird abgerieben, dabei darauf achten, dass man nur die gelbe Schale abreibt, das Weiße schmeckt bitter.

Hefezopf Öl

Zwei Eier mit dem Öl verquirlen und die geriebene Zitronenschale hinzufügen. Diese Schüssel ebenfalls beiseite stellen.

Nun wird die Hefe mit der Prise Zucker in das warme Wasser gegeben. Ich lasse diese gehen, bis sich kleine Bläschen auf der Wasseroberfläche gebildet haben. Das beweißt, dass die Hefe in Ordnung ist und wirklich geht und dauert ungefähr 5 Minuten.

Hefebläschen

Jetzt werden die Zutaten vermischt. Als erstes kommt die Hefemischung in das Mehl. Schön mit dem Holzlöffel vermischen. Dann das Gemisch aus Eier/Öl/Zitronenschale folgen lassen. Auch dieses wird gut mit dem Holzlöffel vermischt.

Hefezopf Teig

Dann den Teig auf eine Arbeitsfläche geben

und kneten, kneten, kneten…. wie gesagt, je öfter, desto besser. Eigentlich fühlt man, wenn der Teig gut wird und man mit Kneten aufhören kann. Das heißt, er fühlt sich nicht mehr so klebrig an, sondern eher geschmeidig und weich.

Der Teig muss nun ungefähr 45 Minuten ruhen und gehen. Dies tut er am besten in einer eingeölten Schüssel, bedeckt mit einem feuchten Tuch.

In diesen 45 Minuten sollte der Teig sich ungefähr verdoppelt haben.Den Teig aus der Schüssel nehmen und in drei gleich große Portionen aufteilen.

Diese Portionen werden länglich gerollt und dann miteinander verflochten.

Jetzt seit ihr fast am Ziel! Den Hefezopf auf ein Backblech setzen und nochmal ungefähr 30 Minuten gehen lassen.

Jetzt den Backofen auf ungefähr 180 Grad Umluft vorheizen.

Hefezopf Pinsel

Ein Eigelb mit etwas Wasser (ungefähr 2 Esslöffel) verquirlen und den Hefezopf damit einpinseln. Der Hefezopf wird jetzt ca 50 Minuten gebacken.

Man kann auch anstatt eines großen zwei kleinere Hefezöpfe backen und mit der Schwiegermama oder anderen lieben Menschen teilen ;-) . Die Backzeit verringert sich dann auf ungefähr 30 Minuten. Viel Spaß beim Nachbacken! Dieses Rezept ist mir bisher immer gelungen. Ich würde mich freuen zu hören, ob es bei euch auch so gut funktioniert :-)

 

2 Comments on Schwiegermutter`s Traum…

  1. Marion |Fiftys Plauderecke
    20/03/2014 at 09:25 (4 Jahre ago)

    Hefe und Metall vertragen sich nicht? Da muss es Ausnahmen geben Bianca, denn ich habe eine Küchenmaschine (mit männlichem Vorname ;-) ), in der zaubere ich in
    Null und Nix meinen Hefeteig -> schlecht für die Oberarme *lach*

    Bedauerlich ist es, dass Hefe immer so viel Zeit zum Gehen braucht, deswegen bin ich über Pflaumenkuchenblech und Pizzateig nie hinausgekommen. Dein Hefezopf sieht aber so lecker aus, dass ich den unbedingt mal probieren muss.

    Danke für dein tolles Rezept

    Antworten
    • nachstichundfaden
      20/03/2014 at 15:08 (4 Jahre ago)

      … vielleicht ist es ja der Trick mit dem männlichen Vornamen ;-) Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Viel Spass beim Backen. Grüße Bianca

      Antworten

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